Worauf muss man nach einem Zeckenbiss achten?

Schnell ist es passiert und man hat sich eine Zecke „eingefangen“. Nachdem die Zecke mit Zeckenpinzette, Zeckenzange oder Zeckenhaken entfernt wurde, sollten die Bisswunde und die Hände desinfiziert werden. Bewahren sie die Zecke sicherheitshalber auf, um diese im Bedarfsfall auf Viren oder Bakterien untersuchen zu lassen.

Zeckenbiss

Wenn sich nach der Entfernung der Zecke noch Reste vom Mundwerkzeug der Zecke in der Wunde befinden, werden diese im Normalfall in den nächsten Tagen abgestoßen. Andernfalls sollten sie einen Arzt aufsuchen und die Überbleibsel der Zecke entfernen lassen.

Nachdem die Zecke entfernt wurde, müssen sie die Einstichstelle ca. vier Wochen lang auf Veränderungen beobachten. Tritt um die Bisswunde ein kreisförmiger geröteter Hautausschlag (Wanderröte) auf, ist dringend ein Arzt aufzusuchen. Die Rötung könnte auf Borreliose hinweisen!

gerötete Bissstelle deutet auf Wanderröte (Borreliose) hin.

Aber auch ohne Auftreten der sogenannten Wanderröte, kann man sich mit Krankheiten wie Borreliose oder FSME infiziert haben. Treten z. B. grippeartige Symptome auf oder fühlen sie sich unwohl, suchen sie einen Arzt auf, damit dieser abklären kann, ob eine Krankheit vorliegt.

Kann man die Zecke auf mögliche Krankheitserreger untersuchen lassen?

In Apotheken und im freien Handel gibt es Schnelltests für den Nachweis von Borreliose Erregern (Bakterien). Mithilfe dieser Tests können sie feststellen, ob die entfernte Zecke mit Borreliose infiziert, war / ist.

Für eine genauere Untersuchung, kann man die Zecke auch in entsprechende Labors schicken und auf FSME und Borreliose testen lassen.

Natürlich bringen diese Tests keine 100 % Klarheit und geben nur wieder, ob die Zecke infiziert ist. Ob sie sich selber infiziert haben, können sie nur durch einen Arzt feststellen lassen. Wie bereist erwähnt, beobachten sie die Bisswunde oder suchen sie im Zweifelsfall ihren Arzt auf.

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